Gasometer A und B
Guglgasse, A-1110 Wien
Revitalisierung, Umbau und Zubau 1999-2001
Die Gasometer in Wien-Simmering sind vier ehemalige Gasbehälter aus dem Jahre 1896, die in einem umfangreichen Umbau und Zubau von 1999 bis 2001 revitalisiert wurden und nun durch ein Entertainmentcenter, etliche Wohnungen, ein Studentenheim und eine Veranstaltungshalle zu neuem Leben erweckt wurden. Für die Revitalisierung und den Umbau der Gasometer A und B zeichnet Voitl & Co. in einer Arbeitsgemeinschaft mit Habau und Gerstl verantwortlich.
Der französische Stararchitekt Jean Nouvel gestaltete den Wohnungsaufbau im Gasometer A sternförmig. In jeder der elf Wohnetagen, die erst in einer Höhe von etwa 30 Metern beginnen, befinden sich rund 20 Wohnungen, die in 2er-Blöcke aufgeteilt sind. Dazwischen befinden sich Spalten in der Breite von etwa einer Wohnung, welche der denkmalgeschützten Gasometerfassade mit ihren hohen Fenstern folgen. Unter den Wohnungen liegen drei Geschäftsetagen des Einkaufszentrums und eine Tiefgarage.
Der Gasometer B wurde vom Wiener Architektenduo „Coop Himmelb(l)au" geplant. Er ist von außen leicht erkennbar, da er durch ein 18-stöckiges Wohngebäude in Form eines schildartigen Zubaus ergänzt wurde. Der ehemalige Gasbehälter plus Zubau beinhaltet insgesamt 259 Wohnungen. Die untersten vier bis fünf Etagen des Wohnbereichs im Gasometer B nimmt ein Studentenheim ein. Die 1.400 m2 große Veranstaltungshalle im Erdgeschoß-Bereich des Gasometers bietet 4.200 Plätze.
GASOMETER A: 127 Wohneinheiten, 3 Bürogeschoße, Mall und Lager, Garage, 1 Apotheke
GASOMETER B: 1 Veranstaltunghalle samt Nebenräumen,
ca. 2.000 m Mallfläche, 193 Wohneinheiten / ca. 19.300 m
Wohnfläche im Gasometer, 108 Wohneinheiten / ca. 8.900 m
Wohnfläche im Zubau, 242 Stellplätze

